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Weinqualität

Woran erkennt man italienischen Qualitätswein?

Ähnlich wie im deutschen Weinrecht werden auch in Italien die Weine in unterschiedliche amtliche Qualitätskategorien eingeteilt, die sich in der Strenge ihrer Bewertungskriterien unterscheiden. Generell gilt: Je höher die Kategorie, desto genauer ist die Anbauzone (Lage) in ihrer Größe definiert, der Mindestalkoholgehalt ist für einzelne Rebsorte und Anbaugebiete festgelegt, ebenso die Höchsterträge, die pro ha geerntet werden dürfen. Die höchste Qualitätsstufe im italienischen Weinrecht ist die DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) – Klassifikation auf dem Etikett. Es gibt sie seit 1983 und sie entspricht den höchsten Qualitätsanforderungen. So wird hier z.B. auch festgelegt, wie lange ein Wein mindestens im Holzfass ausgebaut werden muss und wann er frühestens verkauft werden darf. Als nächste Qualitätsstufe folgt die sogenannte DOC (Denominazione di Origine Controllata), die seit 1964 vergeben wird. Als IGT (Indicazione Geografica Tipica) werden seit 1997 Regionalweine eingestuft, bei denen die Vorschriften in Bezug auf Mindestalkoholgehalt und Hektorhöchsterträge relativ locker sind. Sie entsprechen den sogenannten Landweinen. Am untersten Ende der Skala mit den geringsten qualitativen Anforderungen stehen die Vino da Tavola (VdT), die Tafelweine. Bei ihnen dürfen weder Rebsorte noch Jahrgang angegeben werden.